Webprojekt zur Förderung der Lesekompetenz
Lesen muss in der Schule forciert werden, explizit auch im Bereich elektronischer Medien. Das legen in internationalen Tests erhobene Befunde dringend nahe.
Sieger beim Lörnie Award 2013!

Ausgangspunkt ist immer ein Text. Sechs Arbeitsvarianten geben Lernenden Gelegenheit, unterschiedliche Lesetechniken zu trainieren, vom überfliegenden über das suchende bis zum genauen Lesen.
Die Reihungs-, Zuordnungs- und Auswahlübungen wie die Beantwortung von Wahr-Falsch-Entscheidungen können mittels Maus oder Touchbedienung erledigt werden, lediglich bei den "Schlüsselwörtern" wird Texteingabe vorausgesetzt. Je nach Erfordernis hat der Anwender Gelegenheit, auch während der interaktiven Übung auf den Ausgangstext zuzugreifen und "nachzulesen".Nach Fertigstellung werden die Eingaben automatisch korrigiert. Auf Wunsch kann sich der Anwender auch die korrekte Lösung vorführen lassen. Als Lesebestätigung steht jeweils eine Feedback-Seite zum Ausdruck bereit.
Das Übungssystem enthält in der Startvariante 25 Texte, die freundlicherweise vom Verlag Jungösterreich zur Verfügung gestellt wurden.
LeseBOX wurde nicht als abgeschlossenes Paket mit vorgefertigten Übungen konzipiert, sondern als flexibles System, nicht als bloßer Selbstbedienungsladen, sondern vielmehr als Werkzeug. Über Editoren im „Backend“ ist es LehrerInnen möglich, ohne Programmierkenntnisse eigene Aufgabenstellungen zu entwerfen, etwa zum Aufbau schulinterner Übungspools im Rahmen der Teamarbeit. Diese Übungen landen allerdings nicht im "öffentlichen" Bereich der LeseBOX, sondern stehen nur jenen SchülerInnen zur Verfügung, die den "Schlüssel" dazu kennen. Die Zugangsbeschränkung ist einzig und allein aus Fragen der Verantwortlichkeit notwendig: LeseBOX ist kein moderiertes System, auch könnte es Zweifel bezüglich textrechtlicher Absicherung geben.
Der Großteil der Editormodule kann auch unabhängig von der LeseBox-Funktion in praktisch jedem beliebigen Gegenstand eingesetzt werden. Die Grundstruktur (Ausgangstext oder Weblink als Informationsteil und anschließende Aufgabenstellung) eignet sich für die Erstellung allgemeiner Lern- bzw. Übungssequenzen.