Die Erfahrung am Vortag hat gelehrt: Kartenmaterial mit Vorsicht genießen..

Von KRK aus geht es zwischen steingen Olivengärten entlang einer revitalisierten Route hinauf nach Karnic. Von dort weiter über Muraj nach Lakmartin. Hier sollte laut Kartenmaterial die Abzweigung zu einem verschlungenen Weg hinüber nach Garica sein. Nachdem mir beim Versuch an einem Hof vorbeizufahren, die "Hausfrau" mit Händen und Füßen beteuert, hier gebe es keinen Weg, schon gar keinen nach Garica: Nach Garica müsse man die Asphaltstraße weiter fahren...
Nach den Erfahrungen vom Vortag wird das Projekt Garica ad acta gelegt (auf ein weiteres "Waldabenteuer" verzichtet) und der "Umweg" über die schön gelegenen Ortschaften Kras u. Dobrinj gewählt. (Welch ein Glück, die beiden Orte waren Ziel einer weiteren Tour, die aus Witterungsgründen entfiel.)

Ab Zestilac wieder auf Kurs, weiter nach Risika an der Ostküste und von dort aus steil hinunter ans Meer und längere Zeit direkt am zerklüfteten Ufer weiter zum idyllischen Küstenstädtchen Vrbnik.
Auf dem Rückweg Westküste wurde ein Streifzug über die Hochebene von Melinjak gewählt. Ganz oben genießt man auf einem gut befahrbaren Fußpfad einen besonders schönem Ausblick über die Region.
Übermut tut selten gut
Auf dem Weg nach Punat sollte die stark frequentierten D102 - gleichsam die Hauptschlagader, was das Straßennetz in Krk betrifft - möglichst vermieden werden.
Das hat bei der Routenplanung dazu geführt, die Mountainbikeroute 5.1 als Direktverbindung zu wählen. Im Nachhinein ein Erkenntnisgewinn: Hier könnte man sich profilieren! In meinem Alter allerdings, mit meinen Kilos und mit dem eher bescheidenen Material denkt man weniger an Adrenalin pur, sondern vielmehr ans Überleben: Großteils per Pedes.
Der Rest der Runde unspektakulär: Ausrollen von Punat nach Krk nahezu auf Meeresniveau....

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